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Der Fisch fängt am Kopf an zu leuchten

Liebe Leserin, lieber Leser,

ging Ihnen das auch so? Hatten Sie auch, als Sie die Überschrift zu lesen begannen, eine andere Erwartung an das Satzende?? Als ich mich vor ein paar Tagen mit einem befreundeten Steuerberater über werteorientierte Unternehmensführung unterhielt, und über Ursachen für Krisen, da prägte er diesen Satz. Und der gefällt mir.

Einmal mehr wird mir deutlich, was ein wesentliches Merkmal der erfolgreichen Unternehmensführung ist. Es ist eine Frage der Haltung der Inhaber und der Geschäftsleitung.

Ich erinnere mich an eine Unternehmensbesichtigung vor ein paar Wochen. Der Geschäftsführer gab einen von mehreren Leitsätzen wieder: „ Culture eats stratecy for breakfast“ (Peter Drucker). Dieser Leitsatz wie auch die anderen, die sich überall in dem Unternehmen an den Wänden wiederfinden, bringt den Kerngedanken zum Ausdruck: Wir sind ein Team. Alle sitzen im gleichen Boot. Das Team ist nur so stark wie das schwächste Teammitglied. Also tun alle Teammitglieder alles dafür, damit jedes Teammitglied stark ist. Es ist eine Führungsaufgabe, alle Teammitglieder entsprechend ihrer Potentiale zu fördern und zu fordern, dabei die Eigendynamik des Teams durch möglichst wenig bis gar keine strukturellen Eingriffe zu beleben.

Die Kultur in einem Unternehmen – im übrigen trifft dies auf jede Form einer Gesellschaft zu – entscheidet sich an der Frage: Wie wollen wir miteinander umgehen. Der Fisch fängt immer am Kopf an zu leuchten!

Nach all meinen Erfahrungen sind Unternehmen mit einer werteorientierten Unternehmenskultur wirtschaftlich nachhaltig erfolgreich. Also, lasst uns den Fisch zum Leuchten bringen.