Allgemein

Der Kreditantrag…

…oder die Frage “Warum schwierig wenn es auch einfach geht?”

Eines meiner Lieblings Themen, aber auch eines meiner Spezialitäten, sind Businesspläne/ Kreditanträge von Unternehmen an Banken. Sehr häufig werde ich am Anfang einer Zusammenarbeit befragt, warum man denn in so einem erheblichen Umfang einen Kreditantrag aufbereiten müsse.

Dazu eine kleiner Erfolgsgeschichte.

Ein langjähriger Kunde, Stahlbauunternehmer, rief mich eines Dienstags abends an und meinte, er hätte einen dringenden Gesprächswunsch. Es müsse sehr kurzfristig eine sehr nennenswerte Investition getätigt werden. Bereits am darauffolgenden morgen saßen wir zur Besprechung zusammen. Der Unternehmer teilte mir mit, dass er eine sehr günstige Gelegenheit wahrnehmen müsse, um eine CNC-gesteuerte Laser-Schneide-Anlage gebraucht zu kaufen. Die Maschine war nur sehr wenig gelaufen in hervorragendem Zustand. Die potenziellen Käufer standen Schlange. Es ging darum, möglichst schnell eine Finanzierung darzustellen, um in den Besitz dieser Maschine zu gelangen. Es handelte sich für dieses Unternehmen um eine Sprunginvestition, was bedeutet das Investitionen in dieser Größenordnung bislang noch nicht getätigt wurden. In diesem Falle ist es gelungen, innerhalb von nur 3 Wochen nach wenigen Bankgesprächen eine Finanzierung maßgeschneidert für den Kunden zu realisieren. Darum vielleicht an der Stelle die Frage: Warum denn schwierig, wenn es auch einfach geht??

Dazu sollte man jedoch wissen, dass dieser Kunde seit Jahren von mir beraten wird. Entsprechend wird jeweils am Anfang eines Jahres eine Finanzplanung auf Monatsbasis für den Zeitraum von 2 Jahren aufgestellt. Diese Finanzplanung nebst den dazugehörigen Erläuterungen wird den finanzierenden Banken unaufgefordert zur Verfügung gestellt. Weiterhin werden quartalsweise Soll/Ist-Abgleiche vorgenommen, mit der Geschäftsleitung besprochen und anschließend ebenfalls den Banken kommuniziert. Dies führte in dem vorliegenden Falle dazu, dass die Banken vollumfänglich und aktuell informiert waren. Auf dieser Basis reichten in der Tat nur noch einige wenige kurze Abstimmungsgespräche mit den Banken, um diese Finanzierung zu realisieren.

Nach meiner Erfahrung verfügen nur sehr weniger mittelständige Unternehmen bis zu einer Größe von ungefähr 20 – 30 Millionen Euro Jahresumsatz über eine rollierende integrierte Finanzplanung. Auch ist es bei Unternehmen dieser Größenordnung nicht die Regel, dass eine regelmäßige aktive Kommunikation mit den Banken gepflegt wird.

Es ist daher bei der Beantragung von Krediten – gleich welcher Höhe und gleich welcher Kreditart -immer im Vorfeld zu überprüfen, in welchem Umfange und wie aktuell die derzeit finanzierenden Banken über die wirtschaftliche Situation des Kreditnehmers unterrichtet sind. Danach sind Art, Umfang und Form des Kreditantrags abzustimmen. Ebenfalls zu berücksichtigen sind dabei die Kredit-Bearbeitungsprozesse in den Banken. Um eine möglichst reibungslose Bearbeitung des Kreditwunsches in den Kreditabteilungen zu gewährleisten ist es sinnvoll, mit einem Kreditantrag sämtliche inhaltlichen und formalen Vorschriften einer Bank zu berücksichtigen.

Grundsätzlich ist es immer sinnvoll einen Kreditantrag vollumfänglich mittels eines Businessplans zustellen. Ob dieser Businessplan 10 oder 50 Seiten umfasst ist eine Fragestellung, die sich aus der vorhandenen Startposition des Unternehmens ergibt.  

Der Fisch fängt am Kopf an zu leuchten

Liebe Leserin, lieber Leser,

ging Ihnen das auch so? Hatten Sie auch, als Sie die Überschrift zu lesen begannen, eine andere Erwartung an das Satzende?? Als ich mich vor ein paar Tagen mit einem befreundeten Steuerberater über werteorientierte Unternehmensführung unterhielt, und über Ursachen für Krisen, da prägte er diesen Satz. Und der gefällt mir.

Einmal mehr wird mir deutlich, was ein wesentliches Merkmal der erfolgreichen Unternehmensführung ist. Es ist eine Frage der Haltung der Inhaber und der Geschäftsleitung.

Ich erinnere mich an eine Unternehmensbesichtigung vor ein paar Wochen. Der Geschäftsführer gab einen von mehreren Leitsätzen wieder: „ Culture eats stratecy for breakfast“ (Peter Drucker). Dieser Leitsatz wie auch die anderen, die sich überall in dem Unternehmen an den Wänden wiederfinden, bringt den Kerngedanken zum Ausdruck: Wir sind ein Team. Alle sitzen im gleichen Boot. Das Team ist nur so stark wie das schwächste Teammitglied. Also tun alle Teammitglieder alles dafür, damit jedes Teammitglied stark ist. Es ist eine Führungsaufgabe, alle Teammitglieder entsprechend ihrer Potentiale zu fördern und zu fordern, dabei die Eigendynamik des Teams durch möglichst wenig bis gar keine strukturellen Eingriffe zu beleben.

Die Kultur in einem Unternehmen – im übrigen trifft dies auf jede Form einer Gesellschaft zu – entscheidet sich an der Frage: Wie wollen wir miteinander umgehen. Der Fisch fängt immer am Kopf an zu leuchten!

Nach all meinen Erfahrungen sind Unternehmen mit einer werteorientierten Unternehmenskultur wirtschaftlich nachhaltig erfolgreich. Also, lasst uns den Fisch zum Leuchten bringen.

Die neue „Wohnimmobilienkreditrichtlinie“

Seit dem 21.03.2016 ist sie in Kraft, die neue Wohnimmobilienkreditrichtline. Die Verbraucher sollen mit dieser Richtlinie geschützt werden, vor den Banken wohl, aber das wird nach meiner Einschätzung nicht gelingen. Banker mit einem fairen und sogfältigen Beratungsansatz hingegen werden es in Zukunft viel schwerer haben, Kredite zu vergeben.

Die Hürden sind hoch, es beginnt mit einem sehr ausführlichen Beratungsgespräch, in dem ein rd. 20-seitiges Beratungsprotokoll detailliert durchgearbeitet werden muss. Dabei sind beispielhaft auch Fragen nach der persönlichen Lebensplanung; also ob die Ehepartner auf Sicht mit Nachwuchs planen, und ob die Ehefrau dann noch arbeiten will. Im Bewerbungsgespräch darf diese Frage nicht gestellt werden. Hier schon.

In der Folge müssen binnen 14 Tagen nach dem ersten Beratungsgespräch alle notwendigen Unterlagen beigebracht werden. Gelingt dies nicht, wird der „Kreditgenehmigungsprozess“ abgebrochen und muss von vorne begonnen werden. Zwingend. Das schreibt das Gesetzt vor.

Dieser erhebliche Arbeitsaufwand wird zu weiteren Kosten bei den Banken führen. Mal davon abgesehen, dass dieses Geschäft dem Banker „keinen Spaß macht“ ist es auch mit erhöhten Kosten in den Banken verbunden. Das Geschäft wird also auch unrentabel.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Richtlinie auf die Vergabe von Krediten in der Praxis auswirkt. Nach meiner Einschätzung  werden die Finanzierungen zurückgehen.

Unseriöse Banker übrigens wird das nicht treffen. Die werden – natürlich nur im Kundeninteresse – das Protokoll mundfertig vorbereiten; der Kunde muss nur unterschreiben. Und ist selber schuld, wenn er es tut.

Rebellion in Rot

So der Titel des Handelsblattes vom 25. Februar 2016.

Inhalt: Der Kampf der Sparkassen in Deutschland um das Überleben. Wie auch in anderen Banken stehen die Sparkassen wegen anhaltender Niedrigzinsen und der überbordenden Regulierung unter massivem Druck. Um stark zu bleiben und dem Druck standzuhalten braucht es Größe. Aus diesem Grund wird erneut und immer wieder über Fusionen nachgedacht.

Eine wesentliche Stärke der Sparkassen war bisher die Eigenständigkeit. Dazu der regionale Bezug. Das wird sich in vielen Fällen in den nächsten Jahren nicht halten lassen. Mit Konsequenzen für die Kunden. Filialschließungen sind heute schon an der Tagesordnung, dass wird auch so bald nicht enden. Wenn aber Banken fusionieren sind sie in erster Linie mit sich selbst beschäftigt. Die Mitarbeiter sind mit sich selbst beschäftigt. Synergien erzielt man am besten, wenn Kosten eingespart werden. Personalkosten gehören dazu.

Aus meiner Erfahrung kann ich berichten, dass die Fusion zweier Banken insbesondere in den Kreditabteilungen zu Lähmungserscheinungen führt. Verständlich, die Mitarbeiter haben schlicht Angst um ihren Job. Dann werden keine Entscheidungen mehr gefällt, die auch nur den Hauch eines Risikos beinhalten. Und da jede Kreditentscheidung sich grundsätzlich als falsch herausstellen kann – es wird schließlich für die Zukunft entschieden, und die kennt keiner zuverlässig – heißt das konkret: es werden keine Entscheidungen mehr gefällt.

Für ein Unternehmen, dass in dieser Phase auf die Unterstützung seiner Bank angewiesen ist, kann das ein erhebliches, wenn nicht existenzbedrohendes Problem darstellen.

Genau aus diesem Grund wiederhole ich an dieser Stelle meine grundsätzliche Empfehlung: Know your customer, and know your bankers (Kenne Deinen Kunden und kenne Deine Bank)

Kreditverträge bitte sorgfältig prüfen

Und zwar vor der Unterschrift. Wenn etwas nicht verstanden wird, dann darf der Vertrag nicht unterschrieben werden. Lassen Sie sich Zeit. Denken Sie die Sache zu Ende. Beraten Sie sich mit einem Dritten, den Sie kennen und dessen Rat Sie schätzen.

In dem mir jetzt vorliegenden Fall ist der Kunde durch einen Vermittler an eine renommierte Bank geraten. Es ging um eine Immobilienfinanzierung in Höhe von 500.000,00 EUR. Der Wert der Immobilien passt, die Mieteinnahmen reichen für den Kapitaldienst, alles ok. Nur das Grundbuch ist voll, und zwar mit Lasten, die augenscheinlich nicht so einfach zu beseitigen sind. Damit ist die Eintragung einer erstrangigen Grundschuld für das Darlehen der Bank erst einmal nicht möglich.

Die Bank gewährt das Darlehen trotzdem und zahlt es auch gleich aus. Allerdings nicht an den Kunden, sondern in 2 Tranchen in einen Bausparvertrag der eigenen Bauspartochter. Dort steht das Geld noch heute, kann jedoch nicht an den Kunden ausgezahlt werden, da die Auszahlungs-Voraussetzungen – erstrangige Grundschulden – nicht erfüllt werden konnten.

Das Ganze geht jetzt seit 2 Jahren so. Der Kunde zahlt fleißig; 15.000,00 EUR Bereitstellungsprovision pro Jahr plus 2,35% Zinsen. Das sind zusammen bis heute rd. 40.000,00. Für nichts. Das Haus konnte er ja nicht kaufen. Jetzt will die Bank die Darlehen abrechnen. Sie schreibt: “Sie haben sich dazu entschieden, die Darlehen nicht abzunehmen”. Und fordert zur Abwicklung für Vorfälligkeits-Entschädigungen und Gebühren noch einmal rd. 100.000,00 EUR.

Ich habe in den Verträgen ein paar Ansätze gefunden, die mich stutzig werden ließen. Damit bin ich zu einem Rechtsanwalt gegangen. Wir werden die Verträge anfechten. Kommen wir damit durch, werden die Verträge rückwirkend abgewickelt, der Kunde bekommt sein Geld zurück. Schaffen wir das nicht, bedeutet das die Privat-Insolvenz.

Mich macht so etwas wütend. Das ist keine seriöse Bankberatung. Für mich ein Skandal. Leider einer unter vielen. Aber: der Kunde ist volljährig, ja, er ist sogar Kaufmann. Er hätte sich einfach informieren müssen. Das hat er versäumt.

Bevor jetzt der Eindruck pauschaler Bankenschelte aufkommt: Es gibt auch viel Beispiele korrekter und verantwortungsvoller Bankberatung. Auch davon habe ich schon berichtet und werde es auch weiter tun.

In jedem Fall ist jeder Bank-Kunde aufgefordert, sich bei Entscheidungen von großer Tragweite Zeit zu lassen, Verträge gut zu prüfen, diese sich erklären lassen und andere Meinungen einzuholen.

Big Data in der Bankenwelt

Anhand der Kontoumsätze kann eine Bank das Konsumverhalten ihrer Kunden sehr gut nachvollziehen. Auf den Rechnern der Banken sammeln sich hierzu seit Jahrzehnten Datenberge an. Bislang hat das die Banken wenig interessiert. Erst in den letzten Jahren gibt es Projekte, um diese Datenmengen auszuwerten. Damit will man Rückschlüsse auf die Bedarfe der Kunden ziehen.

Diese Entwicklung geht einher mit dem Rückgang der persönlichen Kontakte des Beraters zum Bankkunden. Wurden früher im Gespräch Informationen ausgetauscht und daraus resultierende Empfehlungen ausgesprochen, so findet das in Zeiten des OnlineBanking kaum noch statt.

Wichtig an dieser Stelle ist, dass eine Bank den Kunden nicht aktiv zu Finanz- und Versicherungs-produkten ansprechen darf (weder per Telefon, Fax oder E-Mail), wenn der Kunde dem nicht zuvor ausdrücklich anhand einer schriftlichen Einwilligungserklärung zugestimmt hat. Diese Einwilligung kann auch zu jedem Zeitpunkt ohne Angaben von Gründen durch den Kunden zurückgenommen werden. Eine Bank, der diese Einwilligung nicht vorliegt, darf auch keine Auswertung von Kundendaten zu internen Zwecken vornehmen.

Wenn also, wie jüngst bei einer Kundin geschehen, das Telefon klingelt und der Bankberater unaufgefordert darauf hinweist, er habe die Abbuchungen für die private Krankenzusatzversicherung gesehen, und er hätte ein günstigeres Angebot, dann sollten die Alarmglocken klingeln. Das ist ein Verstoß gegen das Verbraucherschutzgesetz und ein Grund, nach der Einwilligungserklärung zu fragen. Wurde diese nie abgegeben, bekommt der Banker ein großes Problem.

Neuausrichtung der bundesweiten Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen

Das neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung des unternehmerischen Know-hows“ fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmens-beratung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zusammen. Zuständig für die Umsetzung ist ab Januar 2016 das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die bereits gegründet sind:

  • Junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmen)
  • Unternehmen in Schwierigkeiten (unabhängig vom Unternehmensalter)

Gefördert werden für Jungunternehmen und Bestandsunternehmen

  • Allgemeine Beratung zu wirtschaftlichen, finanziellen, personelle und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung
  • Weitergehende Beratungsleistungen, um strukturelle Ungleichheiten zu begegnen, also Unternehmen die
  1. Von Frauen oder
  2. Von Migrantinnen oder Migranten oder
  3. Von Unternehmer/Innen mit anerkannter Behinderung geführt werden und/oder
  4. Zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiter/Innen mit Migrationshintergrund
  5. Zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiter/Innen mit Behinderung
  6. Zur Fachkräftegewinnung und –sicherung
  7. Zur Gleichstellung und besseren Vereinbarung von Familie und Beruf
  8. Zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit
  9. Zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen

Unternehmen in Schwierigkeiten können eine Förderung für eine Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

finanzierung

Quelle: www.bafa.de 11.01.2016

Erfolgsstory Sanierung

Die Bank hat Kreditlinie gekündigt und fordert Rückführung der Überziehung in 14 Tagen, das Finanzamt droht mit Eintragung einer Zwangssicherungshypothek. Das Ende, die Insolvenz naht. Nach über 100 Jahren droht die Schließung des traditionsreichen Handwerksunternehmens.

Das war unsere Ausgangslage. Wir haben mit der Bank gesprochen, die uns kennt. Sie fordert eine Fortführungsprognose nach dem IDW S6 und ist unter dem ausdrücklichen Vorbehalt unserer beratenden Begleitung des Unternehmens bereit, die Kreditlinie vorerst für 3 Monate zu verlängern. Bis dahin sollte unser Gutachten vorliegen. Auch die Vollstreckungsstelle des Finanzamtes kennt uns. Gegen eine Negativerklärung der Gesellschafter wird auf eine Zwangssicherungshypothek verzichtet. Auch hier wartet man unseren Bericht ab, der dann auch einen Vorschlag zur Rückführung der Steuerschulden beinhalten wird. Die Insolvenz ist erst einmal abgewendet.

5 Monate später: Die Bank hat unser Gutachten akzeptiert und ist bereit, unserem Vorschlag zur Umschuldung der bestehenden Kredite zu folgen. Damit kann das Unternehmen seine Raten wieder bezahlen. Vorangegangen sind im Unternehmen zahlreiche Veränderungen, die der Unternehmer mit unserer Hilfe durchgeführt hat.

Damit ist die Sanierung noch nicht abgeschlossen. Es wird noch lange dauern, bis wieder fester Boden unter den Füssen ist. Aber die Insolvenz des traditionsreichen Unternehmens ist konnte vermieden werden, es gibt wieder Perspektiven.

Traditionsreicher Landgasthof in Nordhessen zu verkaufen

Nachfolger gesucht

Traditionsreicher Landgasthof in Nordhessen zu verkaufen

Der sich seit Generationen im Familienbesitz befindliche Gasthof soll nun aus Altersgründen und fehlender Nachfolger in der eigenen Familie verkauft werden.

Das Haus ist gut besucht, die Umsätze sind nachweislich gut, für Familienfeiern u.ä. liegen Buchungen zum Teil bis 2017 vor. Es besteht keine Brauerei-Bindung.

Das im 19. Jahrhundert im Fachwerkstil errichtete Objekt wurde zuletzt in 2010 renoviert und hat keinen Renovierungsstau. Zum Objekt gehören der Gastraum (30 Plätze), die Theke (10 Plätze), das Restaurant (30 Plätze), der Clubraum (40 Plätze), der Saal (bis 180 Plätze), ein überdachter Außenbereich (30 Plätze) sowie 11 Gästezimmer (5 DZ, 1 EZ) und eine große Ferienwohnung. Gasträume und Saal sind rollstuhlgerecht miteinander verbunden.

Aus Altersgründen wurden in den letzten Jahren vorhandene Potentiale wie Außer-Haus-Cateringanfragen und Vermarktung der Zimmer nicht mehr genutzt. Darüber hinaus bietet das Areal weitere Ausbau- und Entwicklungsmöglichkeiten; ein in direkter Nähe befindliches, bebaubares Gartengrundstück mit einer Fläche von 690m² kann optional erworben werden.

Das Objekt hat eine gute Verkehrsanbindung, direkte Bahnverbindung nach Kassel. Ein bekannter Radwanderweg führt direkt am Haus vorbei.

Gesucht wird ein/e branchenerfahrene/r Nachfolger/in, der das vorhandene Potential erhalten und weiterentwickeln kann und will. Unterstützung und Einarbeitung der bisherigen Eigentümer ist – sofern gewünscht – möglich.

 

Interessenten wenden sich bitte an

Thomas Leopold

Rüddenklau & Partner

leopold@rueddenklau.com

Als Spezialisten für Unternehmensfinanzierung unterstützen wir geeignete Interessenten gerne bei der Strukturierung der Finanzierung. Eigenkapital ist erforderlich.

Unternehmenssanierung und –fortführung

Die dringende Notwendigkeit einer Unternehmenssanierung kommt überwiegend dann zu Tage, wenn es auf den Konten eng wird und die Banken damit drohen, Kredite fällig zu stellen.

In dieser Situation wird es oft sehr eng. In kurzer Zeit müssen nun die Ursachen für die Krise erkannt, und Maßnahmen zur Beseitigung ergriffen werden. Entscheidungen, meist lange überfällig, sind nun konsequent zu treffen.

Eine Sanierung und anschließend erfolgreiche Fortführung gelingt nur im professionellen Zusammenspiel aller Beteiligter: Inhaber/Geschäftsführer, Banken, sanierungserfahrener Unternehmens- und/oder Steuerberater, Hauptgläubiger. Einige Regeln der Zusammenarbeit sind dabei nicht verhandelbar: Absolute Offenheit, Transparenz, Vertraulichkeit. Dies sind die Bausteine, aus denen sich die wesentlichste Basis einer erfolgversprechenden Sanierung zusammensetzt. Und diese Basis heißt Vertrauen.

Nicht alle Sanierungen gelingen. Das weiß man zu Beginn der Arbeiten oftmals nicht. Aber in den meisten Fällen ist es den Versuch wert.